Die 34. Ostchina-Messe ist am Mittwoch im Shanghai New International Expo Centre erfolgreich zu Ende gegangen. Die Besucherzahl dieser viertägigen Veranstaltung erreichte eine Rekordhöhe, womit sie ihre Rolle als eine der bedeutendsten Handelsplattformen der Region bekräftigte.
Insgesamt kamen dieses Jahr 46.450 Einkäufer aus 126 Ländern und Regionen zur Messe, was die wachsende Reichweite und Bedeutung der Veranstaltung unterstreicht. Auch die Geschäftsaussichten wurden als positiv bezeichnet. Das Gesamtvolumen der erzielten Absichtserklärungen belief sich auf umgerechnet 2,195 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 5,05 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die diesjährige Messe, an der 15 Handelsdelegationen teilnahmen, brachte 3.325 Aussteller zusammen. Davon kamen 375 Unternehmen aus dem Ausland und repräsentierten 14 Länder und Regionen. Auf einer Gesamtausstellungsfläche von 115.000 Quadratmetern in zehn Hallen präsentierten 5.291 Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen.
Die Messe wurde in vier Hauptfachmessen unterteilt, nämlich Bekleidung und Accessoires, Textilien und Stoffe, Haushaltswaren sowie Dekoration und Geschenke. Ergänzt wurde das Angebot durch zwei Sonderbereiche für den grenzüberschreitenden E-Commerce und für internationale Aussteller.
Die Anziehungskraft der Messe spiegelte sich im deutlichen Zuwachs der Besucherzahl wider. Die Zahl der inländischen Einkäufer stieg im Vergleich zur vorjährigen Veranstaltung um 2,56 Prozent, während die der internationalen Einkäufer um 2,85 Prozent zulegte.
Besonders dynamisch entwickelte sich die Teilnahme aus Südostasien. Dank des erheblichen Erfolgs eines speziell ausgerichteten Matchmaking-Events stieg die Zahl der Einkäufer aus dieser Region beachtlich um 24,10 Prozent. Auch aus Europa und Nordamerika kamen 5,46 Prozent mehr Einkäufer, was auf die gezielten Werbemaßnahmen vor Ort zurückgeführt wird.
Ein bedeutender Schwerpunkt der diesjährigen Messe lag auf der Präsentation von Innovationen und technologischen Errungenschaften. Der Anteil der Aussteller mit eigenen Marken lag bei 20 Prozent. Besonders auffällig war der gestiegene Innovationsgehalt. 19,50 Prozent der Unternehmen besitzen Patente, was einem Anstieg um 4,3 Prozentpunkte gegenüber der vorjährigen Ausgabe entspricht. Der Anteil der Firmen, die neue Materialien oder Verfahren einsetzen, erhöhte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 8,60 Prozent.
Um das Angebot und die Nachfrage gezielt zusammenzuführen, wurden 14 Einkäuferdelegationen mit 1.154 qualifizierten Händlern zur Messe eingeladen, was einen Zuwachs von 6,16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Auf sieben speziellen Beschaffungsmessen fanden insgesamt 845 Einzelgespräche statt, die zu Absichtserklärungen mit einem Volumen von über 6,7 Millionen US-Dollar führten. Die Plattform ermöglichte so vertiefte direkte Verhandlungen und förderte die Zusammenarbeit.
Eindrucksvoll war das Interesse an der Vernetzungsveranstaltung für Unternehmen aus Europa und Nordamerika. Hier beteiligten sich fast 100 Einkäufer und Aussteller an intensiven Gesprächen, aus denen Absichtserklärungen im Wert von 6,445 Millionen US-Dollar hervorgingen.